Beseelt in den Sonntag

Beseelt in den Sonntag

Das Diknu Schneeberger Trio bot im Rahmen der „Höhenrausch“-Konzerte
Gypsie Jazz im Gourmethotel Rote Wand in Zug.

ZUG: Die heuer neu konzipierte Konzertserie „Höhenrausch“ in Lech Zürs bietet immer wieder spannende Höhepunkte in ihrem Programm. So war vor Kurzem im Gourmethotel Rote Wand in Zug die Formation Diknu Schneeberger Trio mit Gypsie Jazz zu hören. „Schon bei der Herfahrt zum Konzert fiel mir auf, wie naturnah Lech Zürs noch immer ist. Das saftige, grüne Frisch der Wiesen und die überall sichtbaren Wasseradern, die aus den Bergen strömen, sind wirklich beeindruckend“, erkärte Diknu Schneeberger. „Die Ruhe und ganz besondere Ausstrahlung des Ortes möchten wir auch mit der gleichen Form von Beseeltheit mit unserer Musik vermitteln.“

Musikalische Vielfalt
Beschwingt wurde sodann in den musikalischen Sonntagmittag gestartet. Als Auftakt war „Swing de Vienne“, eine Eigenkomposition von Diknu Schneeberger, als Hommage an die Bundeshauptstadt Wien zu hören. Es folgten weitere musikalische Höhepunkte wie etwa „Miri Dai“, was in Sinti etwa so viel wie „Meine Mama“ bedeutet, oder ein Walzer, der mit „Frische Minze“ betitelt war oder auch „Rebell“, das den Weg in den Buddhismus von Diknu Schneeberger aufwies. Er selber sei zu 7 Achtel Jenisch und zu einem Achtel Sinti: „Musik machen und auch Gitarre spielen fallen mir leicht. Das sieht nicht nur so aus. Diese Fähigkeit verdanke ich meinen Ahnen.“ Von dem dargebotenen Programm waren alle Gäste begeistert, unter diesen befanden sich unter anderem der frühere Bürgermeister Ludwig Muxel mit Lebensgefährtin Angelika Rein, Hermann Fercher (Geschäftsführer Lech Zürs Tourismus), die Musiker Martin Vallaster, Gerhard Ganahl sowie Ingrid und Peter Nachbaur.