Fake News entgegentreten

Fake News entgegentreten

Beim erstmals stattfindenden Symposion „Impact Lech“ steht unter dem Motto „Fakten schaffen, Meinung bilden“ das Thema Energiekompetenz zentral.

LECH: „Welche Auswirkungen – welchen Impact – haben aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse für unser tägliches Leben, für unsere Arbeit, für unsere Gesellschaft?“ Diese Frage stellen sich Lech Zürs Tourismus und Univ. Prof. Markus Hengstschläger beim „Impact Lech“ – einer neuen Veranstaltung, die in die Fußstapfen des Medicinicums tritt und über die Jahre sukzessive als Kongress ein breites Publikum erreichen will. Das übergeordnete Motto lautet hierbei „Fakten schaffen, Meinung bilden“. Beim erstmals stattfindenden Symposion vom 9. bis 12. Juni 2022 steht das Themenfeld Energiekompetenz ganz zentral. Zu diesem Leitthema treffen Wissenschaftler wie etwa Bildungspsychologin Christiane Spiel, Psychiaterin Adelheid Kastner, die mit ihrem neuesten Buch „Dummheit“ für Furore gesorgt hat, und Professorin Helga Kromp-Kolb auf Top-Manager. Dazu zählen unter anderem die CEOs Wolfgang Hesoun (Siemens Österreich), Dr. Günther Ofner vom Flughafen Wien und Mag. Wolfram Senger-Weiss (Gebrüder Weiss). Die Moderationen übernehmen beispielsweise Die-Presse-Chefredakteur Rainer Nowak und sein Amtskollege Martin Kotynek vom Standard.

Zum Mitmachen befähigen
„Unter anderem wird darüber diskutiert, was getan werden kann, um die Energiekompetenz in der Gesellschaft zu verankern. Letztendlich ist es das Ziel, den Teilnehmern durch Fakten jenen Unterschied zu bieten, der Menschen zum Mitmachen befähigt und motiviert“, erläutert Markus Hengstschläger. Der Genetiker an der Medizinischen Universität Wien ist stellvertretender Vorsitzender der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt, Universitätsrat der Johannes-Kepler-Universität Linz und wissenschaftlicher Leiter des Think Tanks „Academia Superior“. Der Ö1-Moderator schrieb außerdem erfolgreiche Sachbücher wie „Die Durchschnittsfalle“ und zuletzt „Die Lösungsbegabung“ und ist nun auch wissenschaftlicher Leiter des Symposions „Impact Lech“.

Lösungsstrategien
Die Grundidee beim neuen Format Impact ist, Fakten und ihre Relevanz am neuesten Stand der Wissenschaft für jedermann verständlich zu präsentieren und zu diskutieren. „Die Menschheit braucht permanent neue Ideen und kreative Innovationen. Und auch die kleinen und kleinsten Probleme unseres täglichen Alltags rufen nach Lösungen. Ob im Kleinen oder im Großen, ob im Privatleben oder in der Berufswelt, jeder Mensch kann zur Entwicklung von Lösungen beitragen,“ ist Markus Hengstschläger überzeugt. Voraussetzungen dafür sind für ihn der entsprechende Erwerb von Wissen und das Aneignen notwendiger Kompetenzen. Die Relevanz dieses Wissens für das gegenwärtige und zukünftige Leben soll beleuchtet und die damit verbundenen ethischen, gesellschaftlichen, ökonomischen oder politischen Pros und Contras sollen im Rahmen des Symposions „Impact“ diskutiert werden. „Letztendlich geht es darum, durch Fakten den Unterschied zu bieten, der Menschen zum Mitmachen empowert. Menschen, die mitmachen, erzeugen Impact“, so der renommierte Wissenschaftler.

Themenfelder
„Unzählige Fragestellungen in Bereichen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Klima, Armut, Hunger, Menschenrechte, Ethik, Migration, Terrorismus, Rassismus, Populismus, Bildung, Arbeit, Wirtschaft, Technologie oder Medizin und Gesundheit bedürfen innovativer Lösungen“, führt der Leiter des Symposions weiter aus. Es bestehe zusätzlich Bedarf an Überlegungen zu alldem, was noch an bisher gar nicht Absehbarem kommen könnte. Gerade die Covid-19-Pandemie habe gezeigt, dass Vorhersehbarkeit und Unvorhersehbarkeit nicht so klar voneinander abgrenzbare Elemente sind. Jedes Jahr soll ein anderes, hoch aktuelles Thema ausgewählt werden: „Welches Thema auch immer den Jahresschwerpunkt bildet, die gemeinsame Klammer ist die Diskussion des Themas an seinen Schnittstellen zu Medizin, Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen.“ So gehe man heute davon aus, dass an den Schnittstellen von verschiedenen Disziplinen oder Kulturen sowie auch von unterschiedlichen Menschen Inspirationen und kreative Ideen oft besser entstehen können. „Dieser Effekt ist nach der Familie der Medici benannt, die als Mäzene und innovative Unternehmer über das Fördern der Vernetzung verschiedenster Disziplinen zu bedeutenden Weichenstellern der florentinischen Renaissance wurden. „Impact Lech“ möchte Ermöglicherin von Medici-Effekten zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk, Kunst, Sport oder auch Politik sein und wird daher auch auf ein breites Publikum ausgerichtet sein“, betont Markus Hengstschläger.

Gesellschaftliche Relevanz
Beim Lecher Tourismusdirektor Hermann Fercher ist die Vorfreude groß: „‚Impact Lech‘ ist ein neues Veranstaltungsformat der Lech Zürs Tourismus, um einmal pro Jahr faktenbasierte Diskussionen zu großen Themen unserer Gesellschaft zu führen. Es ist das Bestreben des wissenschaftlichen Leiters sowie des Veranstalters, mit Fake News und Unwahrheiten aufzuräumen. Dass all dies in unserer traumhaften Bergwelt geschieht, ist umso erfreulicher.“

Informationen

„Impact Lech – Fakten schaffen,
Meinung bilden“
Donnerstag, 9. Juni, bis Sonntag, 12. Juni 2022
Hubertussaal im Hotel
Gasthof Post Lech

Vorträge und
Podiumsdiskussionen
www.impact-lech.at

„Die Idee für dieses Veranstaltungsformat existiert schon seit zwei Jahren. Erste Gespräche zwischen unserem Direktor Hermann Fercher und unserem Kurator Markus Hengstschläger begannen schon, bevor ich bei Lech Zürs Tourismus begonnen habe“, erklärt Andrea Ruckendorfer, Leitung Events bei Lech Zürs Tourismus. „Als ich aber vor einem Jahr hier anfing, war ‚Impact Lech‘ gleich eins der ersten Projekte, welches mir übergeben wurde, da es für uns eine Leuchtturmveranstaltung werden soll.“ Das erklärte Ziel ist es, nun jedes Jahr die Sommersaison mit „Impact Lech“ einzuläuten. Lech Zürs Tourismus ist Veranstalter des Impact Lech. „Markus Hengstschläger ist unser wissenschaftlicher Leiter, der uns vor allem in der Programmgestaltung, aber auch in der Findung von Sponsoren unterstützt. Er ist jedoch nicht nur fachlich für uns ein wichtiger Teil dieses Events, sondern auch durch seine weite Vernetzung, sein umfangreiches Wissen aus unterschiedlichsten Bereichen und auch seine Offenheit. In unserer Zusammenarbeit betreut jeder die Aufgaben, die er oder sie am besten kann. Wir kümmern uns um die Vermarktung, die Planung vor Ort und auch den operativen Bereich.“
Andrea Ruckendorfer, Events Lech Zürs Tourismus