Faszination der Fiktionen

Faszination der Fiktionen

Das Philosophicum Lech beleuchtet heuer unter unterschiedlichsten Aspekten das Themenfeld „Als ob! Die Kraft der Fiktion“

LECH: „Fake News, Verschwörungstheorien, Medienblasen, virtuelle Welten, digitale Fälschungen, Lügengebäude aller Art: Unsere Welt scheint durchdrungen vom Verdacht, dass ein Netz von Fiktionen, Illusionen und Täuschungsmanövern unser Denken und Handeln zunehmend bestimmt und dass die Wirklichkeit immer schwerer zu fassen ist“, erklärt Festivalleiter Konrad Paul Liessmann. „Doch woher rührt diese Faszination der Fiktionen? Und ließe sich ein Leben ohne sie überhaupt denken? Benötigen Menschen nicht immer wieder Illusionen, Täuschungen und Selbsttäuschungen, Fantasievorstellungen und Utopien, um all das bewältigen zu können, mit dem wir konfrontiert sind?“ Das 24. Philosophicum Lech, das vom 22. bis 26. September stattfindet, wird sich diesen Fragen widmen.

Wie wirken Fiktionen in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens, von der Kunst bis zur Wissenschaft, von der Liebe bis zur Bildung, von der Moral bis zur Politik, wann und warum benötigen wir diese Fiktionen und wann werden sie gefährlich, wie viel Wahrheit verträgt der Mensch überhaupt und wie viel Täuschungen gehören zu einem guten Leben? – Über diese und ähnliche Fragen werden Philosophen, Kultur-, Natur- und Sozialwissenschafter referieren und mit dem Publikum diskutieren.