Flexenforelle

Flexenforelle

Gesamtzeit: 60 Minuten | Schwierigkeit: einfach | Rezept für: 1 Person

Zutaten
1 Stk. Schübling
1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
Salz
Pfeffer
2 rote Zwiebeln
2/3 Planzenöl zu 1/3 Hesperidenessig
6 TL Lustenauer Senf
Jungzwiebel oder Schnittlauch zum Garnieren

Comeback der Flexenforelle
Es war einmal Richard Strolz, der viele Jahre im Sommer Wirt im Flexenhäusl war. Sein „signature dish“ war die Flexenforelle. Es war auch so ziemlich das einzige warme Gericht. Es ist nämlich nicht bekannt, warum es Forelle heißt, aber das Flexenhäusl liegt direkt an der europäischen Wasserscheide – vielleicht deswegen? So kann man getrost behaupten, dass eine Hälfte der Forelle von der Nordsee angeschwommen kam und die andere aus dem Schwarzen Meer.

Zubereitung
Beim Kartoffelsalat scheiden sich die Geister. Doch Gabis hausgemachter Kartoffelsalat ist genau so simpel und gut wie die „Forelle“. Kartoffeln in der Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten gar kochen. Noch gut heiß schälen und auskühlen lassen. Im lauwarmen Zustand in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden, bei größeren Mengen bereits lagenweise salzen. Rote Zwiebeln schälen, fein würfelig schneiden und zu den Kartoffeln geben. Mit Lustenauer Senf und Pfeffer würzen. Öl angießen. Essig erwärmen und ebenfalls angießen. Vorsichtig, gut umrühren. 30 Minuten ruhen lassen. Bei Bedarf nochmals nachwürzen. Zum Servieren mit Jungzwiebel oder Schnittlauch garnieren.
Den Schübling der Länge nach halbieren und kreuzweise einschneiden. Die Schüblinghälften von beiden Seiten in etwas Öl kross anbraten und die Flexenforelle servieren.WERBUNG