Lech ganz klassisch

Lech ganz klassisch

Das Lech Classic Festival präsentierte heuer repräsentative Kompositionen
von Ludwig van Beethoven.

LECH: Eigentlich hätte das diesjährige Konzertprogramm anlässlich des Lech Classic Festivals bereits im letzten Jahr stattfinden sollen. Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven bildete den Anlass, repräsentative Werke des Komponisten aufzuführen. Doch dann kam die Corona-Pandemie. So wurde heuer der 251. Geburtstag Beethovens würdevoll zelebriert. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Erwartungen des Publikums angemessen zu berücksichtigen. Ein Konzert soll kein einseitiger Akt sein. In einer gelungenen Konzertdarbietung vereinen sich Interpreten und Publikum zu einem schöpferischen Austausch. Sie überschreiten gemeinsam Grenzen von Raum und Zeit“, erklärte Marlies Wagner, die Kuratorin des Festivals.Mit dem Konzert „Freude schöner Götterfunken“ von Ludwig van Beethoven fand die Konzertreihe seinen fulminanten Abschluss im sport.park.lech, der zu diesem Anlass zu einem Konzertsaal umgewandelt wurde. Landtagsabgeordneter Christoph Thoma, der zum Abschlusskonzert gekommen war, zeigte sich begeistert: „Das Lech Classic Festival zeigt eindrucksvoll, wie sich Lech zu einem Kulturort entwickelt, der weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. So kann Kunst zur touristischen Identität beitragen und Kultur ganzheitlich erlebt werden. Dieses Klassikfestival spricht zudem Touristen als auch Einheimische an. Marlies Wagner gelingt es als Kuratorin, hier ein Programm mit großen Werken und Neuentdeckungen anzubieten. Das ist ein gelungener kultureller Impuls!“ Jedes einzelne Konzert war sehr gut besucht, so Marlies Wagner. Auch zum Abschlusskonzert kamen zahlreiche Gäste. Unter ihnen befanden sich unter anderem Ingrid Prodinger (Hotel Sandhof), Markus Walch mit Gattin Karoline sowie Georg Gundolf (Raika Lech), Eva Moosbrugger vom Weingut Schloss Gobelsburg, Hermann Fercher (Lech Zürs Tourismus) und Marcella Künzler (Lions Bregenzerwald).