Serie „Lichtbilder“

Serie „Lichtbilder“

… aus dem Buch „Lichtbilder“ von Birgit Heinrich.

LECH: Die Gemeindearchivarin Birgit Heinrich hat ein leicht zu lesendes, aber dennoch informatives Buch, das die vielen Facetten aufzeigt, veröffentlicht. „Lichtbilder“ widmet sich in 101 Fotografien, die in der Zeit von 1900 bis 2000 entstanden sind, mit jeweils einer Fotografie einem einzelnen Jahr.

Informationen

Lichtbilder. 101 Fotogeschichten aus Lech
Sonderband Lechschriften. Eine Reihe des Lechmuseums und Gemeindearchivs Lech, Lech 2019, 141 Seiten, in Deutsch und Englisch, Hardcover, ISBN 978-3-9503026-5-3;

Erhältlich im Lechmuseum, Lech Zürs Tourismus, im Servicecenter Lech oder unter www.lechmuseum.at/museumsshop/publikationen

Dorfzentrum Lech mit Aushub
für die Tiefgarage Anger,
Winter 1973
Lech: Wie auf einem Tablett präsentierte sich die Pfarrkirche St. Nikolas in Lech beim Aushub für die Tiefgarage Anger im Jahr 1974/75. Im darauffolgenden Schuljahr wurde die auf der Tiefgarage erbaute Hauptschule eröffnet. Fortan mussten die Lecher Schüler nach Beendigung der Volksschule ihr Heimatdorf nicht mehr für den Schulbesuch verlassen. Das erste Weihnachtsfest in der neu erbauten Lecher Pfarrkirche wurde im Jahr 1975
gefeiert.
Foto: Gemeindearchiv Lech

Schneemengen bedecken die Gräber am Lecher Friedhof,
um 1975
Lech: Nur die Spitzen der Grabkreuze ragten am Lecher Friedhof, wenn überhaupt, noch aus dem Schnee hervor. In schneereichen Jahren kann es durchaus vorkommen, dass das Grab der eigenen Verwandten erst nach der Schneeschmelze wieder zugänglich ist.
Foto: Rudolf Zündel, VN – Vorarlberger Landesbibliothek

Kunstschnee auf der Schlegelkopfpiste, Dezember 1983
Lech: Als 1973 die erste Schneekanone am Schlegelkopf in Betrieb ging, war dies nicht nur für Lech eine Neuheit, sondern auch für Österreich. 1977 wurde am unteren Drittel des Schlegelkopfes eine Schneeanlage mit sechs Hydranten installiert. Die erste Bauetappe der Großbeschneiungsanlage am Schlegelkopf mit unterirdischer Pump-, Kompressor- und Trafostation erfolgte 1982. So war es möglich, die Schlegelkopfpiste in wenigen Tagen bis zur Hälfte hinauf zu beschneien.
Foto: Felix Weishäupl – Gemeindearchiv Lech

Restaurierung der Pfarrkirche St. Nikolaus, September 1984
Lech: Lange Zeit ging die Forschung davon aus, dass der Vorgängerbau der Pfarrkirche St. Nikolaus als spätromanisches Gotteshaus im ausgehenden 13. Jahrhundert entstanden wäre. Im Zuge der Kirchenrestaurierung in den Jahren von 1984 bis 1987 stieß man im Bereich der Fundamente der romanischen Kirche jedoch auf zweifelsfrei ältere Mauerreste. Nachdem diese nicht weiter untersucht wurden, herrscht Unklarheit über das Erbauungsjahr des ersten Gotteshauses in Lech, welches jedenfalls von 1300 errichtet wurde.
Foto: Gemeindearchiv Lech

Luftbildaufnahme der Parzelle Oberlech,
Winter 1992
Lech: Bis im Jahr 1995 erfolgte die Belieferung der Betriebe und Häuser in Oberlech im Winter mittels Überschneefahrzeugen. Bis zu 26 Skidoos, Raupenfahrzeuge und Pistenmaschinen waren damals täglich im Einsatz, um etwa Reisegepäck, Skiausrüstung oder Lebensmittel zu transportieren. Die Idee eines unterirdischen Tunnels wurde bereits in den 1980er-Jahren diskutiert. Im Dezember 1995 erfolgte erstmals die unterirdische Versorgung der Häuser über das neu erbaute Tunnelsystem Oberlech.
Foto: Luftbildaufnahmen Winter – Gemeindearchiv Lech

Personen beim Abschöpfen des Schnees vom Dach des Schulzentrums, Februar 1999
Lech: Die Wintersaison 1998/99 war lang, schneereich und geprägt von innerörtlichen Straßensperren. An insgesamt 15 Tagen war Lech in diesem „Jahrhundertwinter“ von der Außenwelt abgeschnitten. Gefordert waren besonders die Mitarbeiter der Lawinen- und Sprengkommissionen. Sie sorgten dafür, dass trotz der außergewöhnlich ergiebigen Niederschläge keine Lawinenopfer zu verzeichnen waren.
Foto: Herbert Marent – Privatbesitz